2 take a rest
eine Reise um die Welt
Donnerstag, 22. November 2012
Der letze Post der Reise, der erste Post aus der Heimat
Dienstag, 14. August 2012
Die letzten Tage USA
Nun, nachdem wir auf dem State Beach bei Los Angeles unseren Dicken reisefertig gemacht haben, gings los zum Hafen von LA und der Dicke wurde auf einem Parkplatz abgestellt, wo er auf seinen Container warten sollten. Aus Kostengründen haben wir uns entschieden den Dicken mit einem Sammelcontainer auf die Heimreise zu schicken.
Von dort aus ging es nach Las Vegas. Durch eine der ödesten Landschaften, die wir beide bisher gesehen haben. Alle paar Kilometer tauchten Oasen auf, bestehend aus einem oder zwei riesigen, protzigen Casinos/Hotels und den Häusern der Angestellten drumrum, darauf folgte wieder Einöde.
In Las Vegas war die Hitze so unerträglich, dass wir erst aus dem Hostel mit dem sündigen Namen "Sin City" rauskamen, als die Sonne lange untergegangen war. Und auf gings zu einer der berühmtesten Meilen der Welt:
Donnerstag, 14. Juni 2012
we're coming home, we're coming home, we're coming,.. We are coming home...
We still believe
Ist coming home
Footballs coming home...
Pünktlich zum Wunsch-Viertelfinale Deutschland - Polen sind wir wieder zurück und werden dann unsere kleinen Beziehungsfights von den Jungs auf dem Rasen austragen lassen. Denke wohl, dass wir an dem Abend in getrennten Betten schlafen werden. Einer muss ja verlieren, Agnes es ist eine K.O. Runde...
Nachtrag: Leider haben es die Polen dann doch nicht geschafft uns das Traumfinale zu bescheren. Hauptsache wir holen den Pott...bis morgen Claus
Jetzt aber Spaß bei Seite. Wir sitzen nördlich von Los Angeles an einem State Beach und bereiten den Rücktransport unseres Dicken vor. Ja er kommt wieder mit Heim und wird dort auf eine neue Verwendung oder einen Käufer warten müssen.
Wir sind zwar nicht am Boden zerstört aber Freude ist auch anders. Wehmütig schauen wir auf tolle 20 Monate zurück und es kommen uns immer mal wieder kleine lustige Geschichten der Reise in den Sinn. Heute werden wir wohl mit ein paar Bieren die Schlusstage einläuten und morgen Los Angeles und ab Samstag Las Vegas zu Fuss erkunden. Am Sonntag Abend geht dann unser Flieger in die Heimat. Montag Abend können wir bereits bei deutschem Bier die Resozalisierung beginnen und den Sommer auf uns zukommen lassen.
Am Mittwoch haben wir es aber doch noch zum Fels-Klettern geschafft und sind schon ganz heiß endlich wieder mit den Jungs und Mädels aus Ulm ins Blautal zu kommen.
Was bleibt noch zu sagen, eigentlich viel aber wir wollen ja auch nicht alles erzählen. Wir freuen uns sehr endlich unsere Familien und Freunde wieder zu sehen und hoffen noch lange von den tollen Erlebnissen zu zehren und unsere Lieben nicht zu sehr zu nerven wenn uns mal wieder die ein oder andere Geschichte aus der Reise einfällt.
Macht es gut, wir sehen und hören uns demnächst live in Deutschland.
Liebe Grüße Agnes und Claus
Ist coming home
Footballs coming home...
Pünktlich zum Wunsch-Viertelfinale Deutschland - Polen sind wir wieder zurück und werden dann unsere kleinen Beziehungsfights von den Jungs auf dem Rasen austragen lassen. Denke wohl, dass wir an dem Abend in getrennten Betten schlafen werden. Einer muss ja verlieren, Agnes es ist eine K.O. Runde...
Nachtrag: Leider haben es die Polen dann doch nicht geschafft uns das Traumfinale zu bescheren. Hauptsache wir holen den Pott...bis morgen Claus
Jetzt aber Spaß bei Seite. Wir sitzen nördlich von Los Angeles an einem State Beach und bereiten den Rücktransport unseres Dicken vor. Ja er kommt wieder mit Heim und wird dort auf eine neue Verwendung oder einen Käufer warten müssen.
Wir sind zwar nicht am Boden zerstört aber Freude ist auch anders. Wehmütig schauen wir auf tolle 20 Monate zurück und es kommen uns immer mal wieder kleine lustige Geschichten der Reise in den Sinn. Heute werden wir wohl mit ein paar Bieren die Schlusstage einläuten und morgen Los Angeles und ab Samstag Las Vegas zu Fuss erkunden. Am Sonntag Abend geht dann unser Flieger in die Heimat. Montag Abend können wir bereits bei deutschem Bier die Resozalisierung beginnen und den Sommer auf uns zukommen lassen.
Am Mittwoch haben wir es aber doch noch zum Fels-Klettern geschafft und sind schon ganz heiß endlich wieder mit den Jungs und Mädels aus Ulm ins Blautal zu kommen.
Was bleibt noch zu sagen, eigentlich viel aber wir wollen ja auch nicht alles erzählen. Wir freuen uns sehr endlich unsere Familien und Freunde wieder zu sehen und hoffen noch lange von den tollen Erlebnissen zu zehren und unsere Lieben nicht zu sehr zu nerven wenn uns mal wieder die ein oder andere Geschichte aus der Reise einfällt.
Macht es gut, wir sehen und hören uns demnächst live in Deutschland.
Liebe Grüße Agnes und Claus
Dienstag, 5. Juni 2012
Der Yosemite Nationalpark
Am zweiten Tag stand dann der Clouds Rest auf dem Programm. Wir stapften durch Schneefelder den steilen Weg nach oben und fluchten über unsere schlechte Kondition, doch am Ende aller Bemühungen wird man ja bekanntlicher weise belohnt und so war es auch diesmal, die Aussicht war atemberaubend! Es fehlte eigentlich nur noch der Blick auf El Capitan, aber der sollte uns erst noch verwehrt bleiben.
Wir hatten den Park von der Ost-Seite her betreten, der ruhigen Seite, über einen Pass. Nach zwei Tagen verließen wir ihn über den südwestlichen Ausgang und kamen Tags später (nachdem wir wieder was zu Essen und zu Trinken hatten) über den südlichen Eingang wieder rein. Dort schauten wir uns die Riesensequoias des Inlands an (wir hatten ja schon die Küstensequoias im Redwood Nationalpark gesehen). Die Sequoias des Inlands sind nicht ganz so hoch und beeindruckend wie die an der Küste, außerdem sind hier viel mehr abgeholzt worden, so dass der Eindruck des Märchenwaldes fehlte, den wir im Redwood NP hatten. Allerdings war es mal wieder faszinierend zu sehen was für Überlebenskünstler diese Bäume sind: sie sind nicht kaputtbar, außer vielleicht durch die Motorsäge des Menschen: wir sahen einen Baum, der innen komplett hohl war, er bestand quasi nur noch aus der Rinde und ein wenig Holz an der Rinde. Trotzdem lebte er weiter, ließ neue Äste wachsen und grünte wie eh und je. Toll!
Unser weiterer Weg führte uns dann in das Yosemite Tal, aber sehr bald wurden wir von den Menschenmassen abgeschreckt, die sich durch das Tal schoben. Wir machten eine Runde mit dem Park eigenen Schuttle-Bus und ließen dann den Tag vorm El Capitan ausklingen. Mal wieder waren wir froh ein Fernglas dabei zu haben: die Kletterer waren so weit oben, dass man selbst damit Schwierigkeiten hatte Sie zu erkennen. Gegen Abend sahen wir ihnen zu, wie sie ihre Nachtlager im Fels aufspannten und hörten ihren Freudesrufen zu, mit einer Mischung aus Respekt, Bewunderung und auch ein wenig Neid.
Jetzt sind wir seit drei Tagen in Oakhurst, weil wir hier Internet haben und unsere Abreise vorbereiten können. Es regnet und gewittert und wir müssen wieder Becher aufstellen um den Regen, der durch das immer noch undichte Auto reinkommt, abzufangen und das passt ganz gut zu unserer Stimmung. Klar, in Deutschland gibt es vieles und viele auf das/die wir uns freuen aber hier ist's halt so scheee....
Samstag, 26. Mai 2012
Go West
Wir sind gerade am südlichen Ufer des Lake Tahoe und haben uns das erste Mal auf der Reise in einem Motel verkrochen. Obwohl "Merorial Day"-Wochende ist haben wir einen ganz guten Preis für zwei Nächte bekommen. Draußen ist das Wetter kalt, regnerisch und teilweise schneit es. Wir liegen im Bett, suchen immer noch nach einer Lösung was wir mit unserem Auto machen und surfen nach allen Informationen die wir so für den Neustart und für den Rest der Reise brauchen. In den letzten 14 Tagen haben wir ca. 2000km hinter uns gebracht. Wir kreuzten im Westen von Idaho die Salomon-Mountains und auf dem weiteren Weg nach Oregon zeigte uns die Küstenbergkette noch schöne Schnee bedeckte Gipfel bevor bei Florence den Pazifik erreichten. Bei einem custom- cars-Treffen konnten wir uns davon überzeugen, dass nicht nur die Deutschen ihre Autos mehr lieben als ihre Kinder.
Der Highway 101, der sich entlang der Küste schlängelt überraschte mit tollen Ausblicken auf das Meer und geleite uns zu unserem lang erwarteten Ziel, die Riesenwälder des Redwood Nationalparks. Nach dem Besuch des Visitor-Centers, wo wir mit Karten und Tipps ausgestattet wurden, ging es auf einer schmalen Schotterstraße in den Wald. Die ersten Meter waren mit Duglas-Fir Bäumen bewachsen, die ähnlich unserer Fichten aussehen. Nach einigen Kurven schlängelte sich dann die schmale Straße durch rechts und links stehende riesige Redwood Bäume. wir bekamen den Mund gar nicht mehr zu und drückten uns die Nasen an der Windschutzscheibe platt, bis wir endlich einen Platz gefunden hatten wo wir parken konnten und uns die Riesen aus der Nähe ansehen konnten. Danach führte uns ein 5km langer Wanderweg quer durch den Wald zu einem sieben Meter im Durchmesser dicken Riesen. Das Wandern auf dem Waldweg war wie ein Sprung in eine andere Zeit. Der Blick wanderte zu den Riesenstämmen und versuchte im Kopf zu erklären, dass das hier gerade real ist. Man fühlte sich wie in einem Fantasy-Roman oder es drängte sich der Gedanke auf, dass gleich ein Dinosaurier um die Ecke biegen muss.
Der einsetzende Regen am Nachmittag ließ uns einen freien Campingplatz am Rande des Parks aufsuchen und wir hatten einen schönen Nachmittag bei Regenwetter im Landy mit Hörspiel und Nudeln mit Tomatensauce. Der nächste Tag war wieder mit mehr Sonne gesegnet und wir besuchten die "tall tres", großen Bäume am Ufer des Redwood River... Wir folgten einer Schotterstrecke über die ersten Hügelketten der Küstenberge und folgten dem Trinity River wieder ins Landesinnere. Nach einem kurzen Abstecher nach Reno sind wir jetzt am Lake Tahoe und warten, dass das Wetter besser wird. Morgen werden wir uns auf den Weg zum Yosemite Park machen und hoffentlich ab Dienstag mit wenigen Besuchern die "Nose" von El Capitan bewundern. Genießt die Sonne in Deutschland, die wir nicht haben. Bis bald und dann wieder live.
Der einsetzende Regen am Nachmittag ließ uns einen freien Campingplatz am Rande des Parks aufsuchen und wir hatten einen schönen Nachmittag bei Regenwetter im Landy mit Hörspiel und Nudeln mit Tomatensauce. Der nächste Tag war wieder mit mehr Sonne gesegnet und wir besuchten die "tall tres", großen Bäume am Ufer des Redwood River... Wir folgten einer Schotterstrecke über die ersten Hügelketten der Küstenberge und folgten dem Trinity River wieder ins Landesinnere. Nach einem kurzen Abstecher nach Reno sind wir jetzt am Lake Tahoe und warten, dass das Wetter besser wird. Morgen werden wir uns auf den Weg zum Yosemite Park machen und hoffentlich ab Dienstag mit wenigen Besuchern die "Nose" von El Capitan bewundern. Genießt die Sonne in Deutschland, die wir nicht haben. Bis bald und dann wieder live.
Sonntag, 13. Mai 2012
Yellowstone: Feuer, Wasser und wilde Tiere
Als wir Cody mit vollem Vorratsschrank verließen waren wir sehr gespannt was uns in den kommenden Tagen erwarten sollte. Der Highway 20 führte uns über eine gewundene Straße Hinauf bis auf über 2000m wo wir den National Park über den nun offenen östlichen Eingang betraten. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von ca. 100 x 130 km. Der südöstliche, höher gelegene Teil wird durch den gleichnamigen Yellowstone Lake dominiert, wohingegen der tiefer gelegene Norden von weiten, hügligen Grasebenen bedeckt ist. Der westliche Teil des Parks ist stark bewaldet, wobei ein verheerendes Feuer 1988 36% des Waldbestandes nahe zu vernichtet hatte. Heute weiß man und es wird im Park sehr deutlich erklärt, dass Waldbrände zum Kreislauf des Waldes gehören. Die Zerstörungen des Feuers von 1988 sind nur deshalb so enorm gewesen, da man in den zurück liegenden Jahren, jeglichen Waldbrand frühzeitig
Wir durchfuhren den Park am ersten Tag von Ost nach West und verließen ihn wieder über den Nordeingang. Dort suchten wir uns einen Schlafplatz und erkundeten in den nächsten Tagen von hier aus den nordwestlichen Teil des Parks mit seinen Bison-und Elchherden. Auf einer unserer Wanderungen kamen wir an einem Seitental des Yellowstone Rivers an einem Bisonbullen vorbei, der genüsslich in der Ebene graste. Wir umgingen ihn mit gebührendem Abstand, denn diese Tiere sind zwar friedlich, jedoch lässt ihr enormer Kopf und der muskulöse Nacken sie sehr kraftvoll erscheinen. Wir setzten unsere Wanderung fort und kamen nach weiteren 3km an einer Bisonherde vorbei, die auf dem Hügel gegenüber graste. Im Mai werden auch die Kälber geboren und wir erkannten das sich fünf (einige Tage, bis eine Woche alte)
Kälber unter Herde befanden. Also erst mal hinsetzen Kamera auspacken, schauen und ein paar Fotos machen. Nach etwa 10 Minuten hörten wir hinter uns ein deutliches unüberhörbares Schnaufen. Der Blick nach Hinten ließ uns keine 10 Meter von uns entfernt in die Augen des Bullen blicken, den wir vor wenigen Minuten unten am Fluss passiert hatten. Panik keimte kurz auf und wir packten schleunigst unsere Sachen und verließen ruhig und langsam unseren Aussichtspunkt. Jedoch waren wir nicht so ruhig, dass wir die Herde aufscheuchten und sie geschlossen bis auf einige Nachzügler das Weite suchten. Unter den Nachzüglern war auch eine Bisonkuh, die wir bis jetzt noch nicht entdeckt hatten, mit ihrem vielleicht zwei Tage alten Kalb. Jetzt wurde uns auch klar, dass die Nachhut der Herde, in Gestalt des Bullen, uns erreicht hatte um nach dem Rechten zu sehen. Denn die jungen Kälber sind die Beute für Wölfe, Coyoten und Bären die auf sie Jagd machen. Es war toll für uns überall diese großen friedlichen Tiere grasen zu sehen. Wenn sie die Straßen querten war es immer ein Highlight. Der Bulle oder die Kuh betrat die Fahrbahn, schaute sich um, sah die Autos, die hielten, blieb stehen, verweilte 30 Sekunden und nahm dann ganz gemütlich seinen Weg wieder auf.
Am Ende des zweiten Tages hatten wir dann bei Anbruch der Dämmerung Glück und konnten unseren ersten wilden, leibhaftigen Bären sehen. Ein Schwarzbär graste unweit des Straßenrandes zwischen umgefallen Baumstämmen.
Eines sei noch erwähnt. Jährlich besuchen über 3,5 Millionen Besucher den Park. In den Sommermonaten muss der Verkehr und das Menschenaufkommen so gewaltig sein, dass wir uns nicht vorstellen konnten wie man den Park dann noch genießen kann. Unser Tipp entweder Anfang Mai oder spät im Herbst in den Park.
Bis dann Claus
Sonntag, 6. Mai 2012
Die böse Lichtmaschine
Zum Glück ist unser Dicker ein gutes Auto: nicht die Wasserpumpe, die wir hätten für überteuerstes Geld aus Deutschland einfliegen lassen müssen, sondern die Lichtmaschine ist kaputt. Und da wir von denen 2 haben (eine für jede Batterie), mussten wir nur kurz umbauen und können morgen wieder los. Gut gemacht Dicker!! Jetzt hat auch der Regen aufgehört, also auf zum Yellowstone!!!!
Freitag, 4. Mai 2012
lost in Cody
Wir haben das schöne Utah verlassen und sind auf dem Weg nach
Norden zum Yellowstone National Park. Wir mussten feststellen, dass
es hier doch wesentlich kühler ist als gedacht und die Rocky
Mountains immer noch viel Schnee haben. So macht das Aufstehen nicht
gerade Spaß aber die Aussichten sind ganz toll. Wir sind östlich an
den Rockys vorbei Richtung Norden und haben den "wilden Westen"
aus Karl May und verschiedenen Western "erfahren". In
Lander einer Kleinstadt im Westen Wyomings verbrachten wir einen
schönen Tag im Sinks Canyon, wo man toll klettern kann. Nur war der
Wind zu stark und wir hatten nicht wirklich Spaß und haben uns
entschlossen weiter zu fahren. Kurz hinter der Stadt sahen wir beim
Vorbeifahren wie ein aus ganzen Baumstämmen gefertigtes Haus gebaut
wird. Von einem Impuls geleitet bogen wir rechts ab und besuchten
kurzerhand Jack und Patrick, die das Holzhaus für einen ihrer Kunden
in Kalifornien bauen. Nach einem kurzen "Hallo" zeigten sie
uns an einem kurzen Baumstamm wie die Fügetechnik funktioniert, so
dass kein Spalt zu sehen ist. Die beiden waren super nett und haben
uns viel erklärt von ihrer Arbeit und es war toll zu sehen und zu
hören wie sehr sie ihre Arbeit mögen. So haben wir sie dann auch
glatte zwei Stunden von der Arbeit abgehalten.
Eigentlich wollten wir durch den Südeingang in den Yellowstone aber dieser macht erst am 11 Mai auf. So sind wir Richtung Cody da man von dort den Osteingang erreicht, der heute am 4 Mai, öffnet. Aber ersten läuft es anders und zweitens als man denkt: unser Dicker nörgelt mal wieder... Wir sitzen gerade in Cody fest, da unsere Wasserpumpe extrem ungute Geräusche von sich gibt und beim Durchdrehen per Hand sehr arg verhakt. Also haben wir in Deutschland eine Neue bestellt und hoffen, dass Sie bald eintrifft. Da, wie's das Schicksal so will,
Freitag ist, haben wir viel Zeit um mal wieder zu
lesen oder unsere Fotos zu sortieren. Leider ist der Schaden nicht in
Lander eingetreten, da hätten wir jetzt toll klettern können aber
man kann sich seine Pannen ja nicht aussuchen. Wir sind frohen Mutes
und genießen die amerikanische Kleinstadt: heute morgen seit 7 Uhr
im McDonalds mit unglaublich vielen Rentnern, die sich zum
Kaffeeklatsch hier treffen.
Bis demnächst...
Eigentlich wollten wir durch den Südeingang in den Yellowstone aber dieser macht erst am 11 Mai auf. So sind wir Richtung Cody da man von dort den Osteingang erreicht, der heute am 4 Mai, öffnet. Aber ersten läuft es anders und zweitens als man denkt: unser Dicker nörgelt mal wieder... Wir sitzen gerade in Cody fest, da unsere Wasserpumpe extrem ungute Geräusche von sich gibt und beim Durchdrehen per Hand sehr arg verhakt. Also haben wir in Deutschland eine Neue bestellt und hoffen, dass Sie bald eintrifft. Da, wie's das Schicksal so will,
Bis demnächst...
Sonntag, 29. April 2012
USA 4x4
Wir haben ja strassentechnisch ja schon
vieles erlebt und waren auf die USA via Teer eingestellt. Aber weit
gefehlt. Was wir in den letzten Wochen hier erleben dürfen, erfreut
unser Camper-, Natur-, und Offroadherz. Camperherz, weil es hier für
uns Unmengen von wilden Schlafplätzen gibt, die wir mit Leichtigkeit
finden und die wirklich jedes Mal schön sind.
Das war ganz schön viel Aufregung für
eine sehr kurze Zeit. Heute schauen wir uns noch Moab an und machen
uns dann auf den Weg in den Norden.
Donnerstag, 26. April 2012
Mal von oben, mal von unten: Grand Canyon und Zion
Nach fast 5 Tagen auf den Highways kommen wir nun endlich nach Arizona und Utah, wo uns die beeindruckenden und vielfarbigen Canyons, Kliffs und Ebenen erwarten.
Die Vielfalt hat ihren Grund, wie wir
uns im Grand Canyon Besucherzentrum aufklären lassen: Die riesige
Fläche um Arizona, Utah und Colorado war vor vielen hundert
Millionen Jahren eine einzige Wüste. Dieses Meer aus Sand wurde
einige male mit einem Meer aus Wasser und dann wieder mit Urwäldern
bedeckt. Bei diesen Jahrmillionen dauernden Prozessen sind bindende
Sedimente im Sand Verbindungen eingegangen, die ihn unter hohem Druck
versteinerten. Im letzten und noch andauernden Abschnitt hat vor
allem Wasser die unterschiedlichen Schichten im großen und kleinen
Stil freigelegt, weg- oder ausgespült und lässt so für unsere
Augen die bizarrsten Landschaften entstehen.
Wir sind ganz gespannt was uns erwartet
und fiebern unserem ersten großen Highlight entgegen, dem Grand
Canyon:
Wir erreichen den National Park gegen Nachmittag und lassen uns auf dem Park eigenen Campingplatz nieder. Jetzt hält uns nichts mehr, wir wollen endlich den Blick von der Rim (Rand) in diese so oft gehörte Schlucht wagen. Wir erreichen den Rand bei eisigem Wind und sind schwer beeindruckt von dem was sich dort vor uns öffnet. Ein riesiger Riss, so scheint es, läuft hier von Ost nach West durch die Erde. Wir erkennen die unterschiedlichen Gesteinsschichten und lesen, das im Bett des Colorado River die älteste Schicht der Erde sichtbar ist, mit über einer Milliarde Jahren.
Leider ist der Wind eisig und das Licht für Fotos auch nicht so doll aber wir knipsen fröhlich drauf los. Wir spazieren gemütlich am Rand entlang bis die Sonne im Westen untergeht und fahren mit dem Shuttle Bus zurück zum Campingplatz. Am nächsten morgen sind wir sehr früh wach und fahren nach dem Packen mit dem Shuttle zum Ost- und zum Westende. Wir laufen jeweils einige Kilometer Richtung Mitte und der Canyon enthüllt uns seine unterschiedlichen Perspektiven. Leider ist es noch kälter geworden und wir frieren, obwohl wir uns schon wie die Zwiebeln eingepackt haben. Wir verlassen den Park am späten Nachmittag und schlagen unser Lager im angrenzenden National Forest auf.
Der Nächste Morgen bringt überraschenderweise 5cm Neuschnee und meine sich anbahnende Erkältung ist jetzt voll da. Wir bleiben noch etwas liegen und raffen uns schließlich auf um den nächsten Park zu besuchen...
Nach einer abwechslungsreichen Fahrt,
Proviant-Einkäufen und einer Übernachtung in Schnee bedeckten Dünen
treffen wir am Mittag des nächsten Tages im Zion National Park ein.
Die Einfahrt von Osten ist für uns wie
ein Rausch. Die Sandsteinschluchten mit Nadelbäumen in den
unterschiedlichsten Farben und Formen rauben uns den Atem. Nach einer
zwei Kilometer langen Tunneldurchfahrt kommen ihr ins eigentliche
Ziontal und stehen wieder mal mit offenen Mündern vorm Landy und
sind hin und weg von der Aussicht. Vor uns eine gigantische Schlucht
mit weißen und roten Felsen, die Schneeschmelze lässt Wasserfälle
von den steilen Klippen strömen und im Grund windet sich lässig ein
Fluss. Wir fahren die gewundene Zufahrtsstraße bis zur Talsohle und
kommen uns ganz klein vor zwischen den hohen, steilen Wänden.
Auch hier gibt es das Shuttle Bus
System, was wir erst für seltsam hielten aber immer mehr zu schätzen
lernen, da dadurch keine Automassen die Natur und das Naturerlebnis
trüben.
Am Nachmittag machen wir uns auf und erkunden den „hidden Canyon“. Eine abenteuerliche Wanderung durch einen 2-6m breiten Canyon verschönert uns die Zeit. Am Abend suchen wir uns außerhalb des Parks auf einer staatlichen Flächen, auf dem Kampieren erlaubt ist, einen Schlafplatz. Am kommenden Tag wollen wir zum „angle landing“ Punkt, da man von dort einen tollen Blick über und in den Canyon hat.
Der Aufstieg ist nicht ganz einfach und wir sind begeistert was man in Amerika so alles für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Der Aufstieg ist teilweise nur mit einfachen einseitigen Halteketten gesichert und ist auf dem immer mit Sand bedeckten Steinen nicht einfach. Wir reichen sicher unser Ziel und genießen die Aussicht. Dabei entdecken wir noch zwei Waghalsige Kletterer, die eine ca. 600m lange Route senkrecht mit eigener Sicherung im Sandstein bewältigen. Einfach Wahnsinn.
Wir verlassen den Zion und kommen aus
dem Staunen nicht mehr raus...aber dazu später mehr.
Dienstag, 24. April 2012
Die ersten Tage in den USA
Bis zu dem Moment, als der letzte
Beamte uns durchwinkte und uns viel Spaß in Texas wünschte,
warteten wir darauf, dass irgendwas Schlimmes passiert. Bei dieser
Grenze war selbst Claus nervös: Würden sie uns mit dem Dicken
überhaupt reinlassen? Bekommen wir irgendwelche Auflagen, oder
müssen Geld bezahlen, weil er so alt ist? Nehmen sie uns das Auto
auseinander um es auf Drogen zu untersuchen? ---- Aber nein, nichts
davon. Die Beamten waren bestimmt aber sehr nett, das einzige
Ärgernis war die riesige Schlange an Menschen, die wie wir in die
USA wollten. Aber dafür können die Amis nun wirklich nichts, oder?
Na und bis jetzt können wir sagen,
dass wir es hier sehr nett finden: die Texaner brachten uns mit ihrem
Akzent zum Schmunzeln und Zweifeln ob wir wirklich die gleiche
Sprache sprechen; die Straßen sehen hier wirklich wie im Fernsehen
aus: man kommt in ein Kaff mit 5 Häusern, durch das zweispurige
Straßen führen; überall gibt’s die kleinen süßen Holzhäuser
oder (noch amerikanischer): Wohnwagen XXXXL, die meisten in RV-Parks
untergebracht und als Wohnhäuser und nicht nur zum Urlaub-machen
gedacht.
Wir kommen in den Genuss von
State-Parks: kleinen Parks, die entweder etwas Kulturelles oder ein
schönes Stück Natur schützt. Man kann in ihnen für relativ
kleines Geld campen und das Angebot geniesen.
Und natürlich die National Forests:
Das sind Wälder, die dem Staat, gehören und die von jedem genutzt
und zu unserer Freude auch mit dem Auto befahren werden dürfen.
Selbstverständlich darf auch hier gecampt werden und das tun wir mit
größtem Vergnügen. Das Schöne ist: auch die Amis sind mit ihren
riesigen Wohnwagen leidenschaftliche Camper ABER: man sieht zwar ihre
Autospuren, aber keine weiteren Hinterlassenschaften in Form von
Müll. Wir sind ganz begeistert, wie sauber es überall ist, auch
wenn kein Ranger da ist, der aufpasst, dass man seinen Müll
mitnimmt.
Nach den ersten beiden Wochen waren wir echt begeistert:
nette Menschen, tolle und saubere Landschaften.
Dienstag, 17. April 2012
Von Mexiko Stadt nach Monterrey
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