We still believe
Ist coming home
Footballs coming home...
Pünktlich zum Wunsch-Viertelfinale Deutschland - Polen sind wir wieder zurück und werden dann unsere kleinen Beziehungsfights von den Jungs auf dem Rasen austragen lassen. Denke wohl, dass wir an dem Abend in getrennten Betten schlafen werden. Einer muss ja verlieren, Agnes es ist eine K.O. Runde...
Nachtrag: Leider haben es die Polen dann doch nicht geschafft uns das Traumfinale zu bescheren. Hauptsache wir holen den Pott...bis morgen Claus
Jetzt aber Spaß bei Seite. Wir sitzen nördlich von Los Angeles an einem State Beach und bereiten den Rücktransport unseres Dicken vor. Ja er kommt wieder mit Heim und wird dort auf eine neue Verwendung oder einen Käufer warten müssen.
Wir sind zwar nicht am Boden zerstört aber Freude ist auch anders. Wehmütig schauen wir auf tolle 20 Monate zurück und es kommen uns immer mal wieder kleine lustige Geschichten der Reise in den Sinn. Heute werden wir wohl mit ein paar Bieren die Schlusstage einläuten und morgen Los Angeles und ab Samstag Las Vegas zu Fuss erkunden. Am Sonntag Abend geht dann unser Flieger in die Heimat. Montag Abend können wir bereits bei deutschem Bier die Resozalisierung beginnen und den Sommer auf uns zukommen lassen.
Am Mittwoch haben wir es aber doch noch zum Fels-Klettern geschafft und sind schon ganz heiß endlich wieder mit den Jungs und Mädels aus Ulm ins Blautal zu kommen.
Was bleibt noch zu sagen, eigentlich viel aber wir wollen ja auch nicht alles erzählen. Wir freuen uns sehr endlich unsere Familien und Freunde wieder zu sehen und hoffen noch lange von den tollen Erlebnissen zu zehren und unsere Lieben nicht zu sehr zu nerven wenn uns mal wieder die ein oder andere Geschichte aus der Reise einfällt.
Macht es gut, wir sehen und hören uns demnächst live in Deutschland.
Liebe Grüße Agnes und Claus
Donnerstag, 14. Juni 2012
Dienstag, 5. Juni 2012
Der Yosemite Nationalpark
Am zweiten Tag stand dann der Clouds Rest auf dem Programm. Wir stapften durch Schneefelder den steilen Weg nach oben und fluchten über unsere schlechte Kondition, doch am Ende aller Bemühungen wird man ja bekanntlicher weise belohnt und so war es auch diesmal, die Aussicht war atemberaubend! Es fehlte eigentlich nur noch der Blick auf El Capitan, aber der sollte uns erst noch verwehrt bleiben.
Wir hatten den Park von der Ost-Seite her betreten, der ruhigen Seite, über einen Pass. Nach zwei Tagen verließen wir ihn über den südwestlichen Ausgang und kamen Tags später (nachdem wir wieder was zu Essen und zu Trinken hatten) über den südlichen Eingang wieder rein. Dort schauten wir uns die Riesensequoias des Inlands an (wir hatten ja schon die Küstensequoias im Redwood Nationalpark gesehen). Die Sequoias des Inlands sind nicht ganz so hoch und beeindruckend wie die an der Küste, außerdem sind hier viel mehr abgeholzt worden, so dass der Eindruck des Märchenwaldes fehlte, den wir im Redwood NP hatten. Allerdings war es mal wieder faszinierend zu sehen was für Überlebenskünstler diese Bäume sind: sie sind nicht kaputtbar, außer vielleicht durch die Motorsäge des Menschen: wir sahen einen Baum, der innen komplett hohl war, er bestand quasi nur noch aus der Rinde und ein wenig Holz an der Rinde. Trotzdem lebte er weiter, ließ neue Äste wachsen und grünte wie eh und je. Toll!
Unser weiterer Weg führte uns dann in das Yosemite Tal, aber sehr bald wurden wir von den Menschenmassen abgeschreckt, die sich durch das Tal schoben. Wir machten eine Runde mit dem Park eigenen Schuttle-Bus und ließen dann den Tag vorm El Capitan ausklingen. Mal wieder waren wir froh ein Fernglas dabei zu haben: die Kletterer waren so weit oben, dass man selbst damit Schwierigkeiten hatte Sie zu erkennen. Gegen Abend sahen wir ihnen zu, wie sie ihre Nachtlager im Fels aufspannten und hörten ihren Freudesrufen zu, mit einer Mischung aus Respekt, Bewunderung und auch ein wenig Neid.
Jetzt sind wir seit drei Tagen in Oakhurst, weil wir hier Internet haben und unsere Abreise vorbereiten können. Es regnet und gewittert und wir müssen wieder Becher aufstellen um den Regen, der durch das immer noch undichte Auto reinkommt, abzufangen und das passt ganz gut zu unserer Stimmung. Klar, in Deutschland gibt es vieles und viele auf das/die wir uns freuen aber hier ist's halt so scheee....
Samstag, 26. Mai 2012
Go West
Wir sind gerade am südlichen Ufer des Lake Tahoe und haben uns das erste Mal auf der Reise in einem Motel verkrochen. Obwohl "Merorial Day"-Wochende ist haben wir einen ganz guten Preis für zwei Nächte bekommen. Draußen ist das Wetter kalt, regnerisch und teilweise schneit es. Wir liegen im Bett, suchen immer noch nach einer Lösung was wir mit unserem Auto machen und surfen nach allen Informationen die wir so für den Neustart und für den Rest der Reise brauchen. In den letzten 14 Tagen haben wir ca. 2000km hinter uns gebracht. Wir kreuzten im Westen von Idaho die Salomon-Mountains und auf dem weiteren Weg nach Oregon zeigte uns die Küstenbergkette noch schöne Schnee bedeckte Gipfel bevor bei Florence den Pazifik erreichten. Bei einem custom- cars-Treffen konnten wir uns davon überzeugen, dass nicht nur die Deutschen ihre Autos mehr lieben als ihre Kinder.
Der Highway 101, der sich entlang der Küste schlängelt überraschte mit tollen Ausblicken auf das Meer und geleite uns zu unserem lang erwarteten Ziel, die Riesenwälder des Redwood Nationalparks. Nach dem Besuch des Visitor-Centers, wo wir mit Karten und Tipps ausgestattet wurden, ging es auf einer schmalen Schotterstraße in den Wald. Die ersten Meter waren mit Duglas-Fir Bäumen bewachsen, die ähnlich unserer Fichten aussehen. Nach einigen Kurven schlängelte sich dann die schmale Straße durch rechts und links stehende riesige Redwood Bäume. wir bekamen den Mund gar nicht mehr zu und drückten uns die Nasen an der Windschutzscheibe platt, bis wir endlich einen Platz gefunden hatten wo wir parken konnten und uns die Riesen aus der Nähe ansehen konnten. Danach führte uns ein 5km langer Wanderweg quer durch den Wald zu einem sieben Meter im Durchmesser dicken Riesen. Das Wandern auf dem Waldweg war wie ein Sprung in eine andere Zeit. Der Blick wanderte zu den Riesenstämmen und versuchte im Kopf zu erklären, dass das hier gerade real ist. Man fühlte sich wie in einem Fantasy-Roman oder es drängte sich der Gedanke auf, dass gleich ein Dinosaurier um die Ecke biegen muss.
Der einsetzende Regen am Nachmittag ließ uns einen freien Campingplatz am Rande des Parks aufsuchen und wir hatten einen schönen Nachmittag bei Regenwetter im Landy mit Hörspiel und Nudeln mit Tomatensauce. Der nächste Tag war wieder mit mehr Sonne gesegnet und wir besuchten die "tall tres", großen Bäume am Ufer des Redwood River... Wir folgten einer Schotterstrecke über die ersten Hügelketten der Küstenberge und folgten dem Trinity River wieder ins Landesinnere. Nach einem kurzen Abstecher nach Reno sind wir jetzt am Lake Tahoe und warten, dass das Wetter besser wird. Morgen werden wir uns auf den Weg zum Yosemite Park machen und hoffentlich ab Dienstag mit wenigen Besuchern die "Nose" von El Capitan bewundern. Genießt die Sonne in Deutschland, die wir nicht haben. Bis bald und dann wieder live.
Der einsetzende Regen am Nachmittag ließ uns einen freien Campingplatz am Rande des Parks aufsuchen und wir hatten einen schönen Nachmittag bei Regenwetter im Landy mit Hörspiel und Nudeln mit Tomatensauce. Der nächste Tag war wieder mit mehr Sonne gesegnet und wir besuchten die "tall tres", großen Bäume am Ufer des Redwood River... Wir folgten einer Schotterstrecke über die ersten Hügelketten der Küstenberge und folgten dem Trinity River wieder ins Landesinnere. Nach einem kurzen Abstecher nach Reno sind wir jetzt am Lake Tahoe und warten, dass das Wetter besser wird. Morgen werden wir uns auf den Weg zum Yosemite Park machen und hoffentlich ab Dienstag mit wenigen Besuchern die "Nose" von El Capitan bewundern. Genießt die Sonne in Deutschland, die wir nicht haben. Bis bald und dann wieder live.
Sonntag, 13. Mai 2012
Yellowstone: Feuer, Wasser und wilde Tiere
Als wir Cody mit vollem Vorratsschrank verließen waren wir sehr gespannt was uns in den kommenden Tagen erwarten sollte. Der Highway 20 führte uns über eine gewundene Straße Hinauf bis auf über 2000m wo wir den National Park über den nun offenen östlichen Eingang betraten. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von ca. 100 x 130 km. Der südöstliche, höher gelegene Teil wird durch den gleichnamigen Yellowstone Lake dominiert, wohingegen der tiefer gelegene Norden von weiten, hügligen Grasebenen bedeckt ist. Der westliche Teil des Parks ist stark bewaldet, wobei ein verheerendes Feuer 1988 36% des Waldbestandes nahe zu vernichtet hatte. Heute weiß man und es wird im Park sehr deutlich erklärt, dass Waldbrände zum Kreislauf des Waldes gehören. Die Zerstörungen des Feuers von 1988 sind nur deshalb so enorm gewesen, da man in den zurück liegenden Jahren, jeglichen Waldbrand frühzeitig
Wir durchfuhren den Park am ersten Tag von Ost nach West und verließen ihn wieder über den Nordeingang. Dort suchten wir uns einen Schlafplatz und erkundeten in den nächsten Tagen von hier aus den nordwestlichen Teil des Parks mit seinen Bison-und Elchherden. Auf einer unserer Wanderungen kamen wir an einem Seitental des Yellowstone Rivers an einem Bisonbullen vorbei, der genüsslich in der Ebene graste. Wir umgingen ihn mit gebührendem Abstand, denn diese Tiere sind zwar friedlich, jedoch lässt ihr enormer Kopf und der muskulöse Nacken sie sehr kraftvoll erscheinen. Wir setzten unsere Wanderung fort und kamen nach weiteren 3km an einer Bisonherde vorbei, die auf dem Hügel gegenüber graste. Im Mai werden auch die Kälber geboren und wir erkannten das sich fünf (einige Tage, bis eine Woche alte)
Kälber unter Herde befanden. Also erst mal hinsetzen Kamera auspacken, schauen und ein paar Fotos machen. Nach etwa 10 Minuten hörten wir hinter uns ein deutliches unüberhörbares Schnaufen. Der Blick nach Hinten ließ uns keine 10 Meter von uns entfernt in die Augen des Bullen blicken, den wir vor wenigen Minuten unten am Fluss passiert hatten. Panik keimte kurz auf und wir packten schleunigst unsere Sachen und verließen ruhig und langsam unseren Aussichtspunkt. Jedoch waren wir nicht so ruhig, dass wir die Herde aufscheuchten und sie geschlossen bis auf einige Nachzügler das Weite suchten. Unter den Nachzüglern war auch eine Bisonkuh, die wir bis jetzt noch nicht entdeckt hatten, mit ihrem vielleicht zwei Tage alten Kalb. Jetzt wurde uns auch klar, dass die Nachhut der Herde, in Gestalt des Bullen, uns erreicht hatte um nach dem Rechten zu sehen. Denn die jungen Kälber sind die Beute für Wölfe, Coyoten und Bären die auf sie Jagd machen. Es war toll für uns überall diese großen friedlichen Tiere grasen zu sehen. Wenn sie die Straßen querten war es immer ein Highlight. Der Bulle oder die Kuh betrat die Fahrbahn, schaute sich um, sah die Autos, die hielten, blieb stehen, verweilte 30 Sekunden und nahm dann ganz gemütlich seinen Weg wieder auf.
Am Ende des zweiten Tages hatten wir dann bei Anbruch der Dämmerung Glück und konnten unseren ersten wilden, leibhaftigen Bären sehen. Ein Schwarzbär graste unweit des Straßenrandes zwischen umgefallen Baumstämmen.
Eines sei noch erwähnt. Jährlich besuchen über 3,5 Millionen Besucher den Park. In den Sommermonaten muss der Verkehr und das Menschenaufkommen so gewaltig sein, dass wir uns nicht vorstellen konnten wie man den Park dann noch genießen kann. Unser Tipp entweder Anfang Mai oder spät im Herbst in den Park.
Bis dann Claus
Sonntag, 6. Mai 2012
Die böse Lichtmaschine
Zum Glück ist unser Dicker ein gutes Auto: nicht die Wasserpumpe, die wir hätten für überteuerstes Geld aus Deutschland einfliegen lassen müssen, sondern die Lichtmaschine ist kaputt. Und da wir von denen 2 haben (eine für jede Batterie), mussten wir nur kurz umbauen und können morgen wieder los. Gut gemacht Dicker!! Jetzt hat auch der Regen aufgehört, also auf zum Yellowstone!!!!
Freitag, 4. Mai 2012
lost in Cody
Wir haben das schöne Utah verlassen und sind auf dem Weg nach
Norden zum Yellowstone National Park. Wir mussten feststellen, dass
es hier doch wesentlich kühler ist als gedacht und die Rocky
Mountains immer noch viel Schnee haben. So macht das Aufstehen nicht
gerade Spaß aber die Aussichten sind ganz toll. Wir sind östlich an
den Rockys vorbei Richtung Norden und haben den "wilden Westen"
aus Karl May und verschiedenen Western "erfahren". In
Lander einer Kleinstadt im Westen Wyomings verbrachten wir einen
schönen Tag im Sinks Canyon, wo man toll klettern kann. Nur war der
Wind zu stark und wir hatten nicht wirklich Spaß und haben uns
entschlossen weiter zu fahren. Kurz hinter der Stadt sahen wir beim
Vorbeifahren wie ein aus ganzen Baumstämmen gefertigtes Haus gebaut
wird. Von einem Impuls geleitet bogen wir rechts ab und besuchten
kurzerhand Jack und Patrick, die das Holzhaus für einen ihrer Kunden
in Kalifornien bauen. Nach einem kurzen "Hallo" zeigten sie
uns an einem kurzen Baumstamm wie die Fügetechnik funktioniert, so
dass kein Spalt zu sehen ist. Die beiden waren super nett und haben
uns viel erklärt von ihrer Arbeit und es war toll zu sehen und zu
hören wie sehr sie ihre Arbeit mögen. So haben wir sie dann auch
glatte zwei Stunden von der Arbeit abgehalten.
Eigentlich wollten wir durch den Südeingang in den Yellowstone aber dieser macht erst am 11 Mai auf. So sind wir Richtung Cody da man von dort den Osteingang erreicht, der heute am 4 Mai, öffnet. Aber ersten läuft es anders und zweitens als man denkt: unser Dicker nörgelt mal wieder... Wir sitzen gerade in Cody fest, da unsere Wasserpumpe extrem ungute Geräusche von sich gibt und beim Durchdrehen per Hand sehr arg verhakt. Also haben wir in Deutschland eine Neue bestellt und hoffen, dass Sie bald eintrifft. Da, wie's das Schicksal so will,
Freitag ist, haben wir viel Zeit um mal wieder zu
lesen oder unsere Fotos zu sortieren. Leider ist der Schaden nicht in
Lander eingetreten, da hätten wir jetzt toll klettern können aber
man kann sich seine Pannen ja nicht aussuchen. Wir sind frohen Mutes
und genießen die amerikanische Kleinstadt: heute morgen seit 7 Uhr
im McDonalds mit unglaublich vielen Rentnern, die sich zum
Kaffeeklatsch hier treffen.
Bis demnächst...
Eigentlich wollten wir durch den Südeingang in den Yellowstone aber dieser macht erst am 11 Mai auf. So sind wir Richtung Cody da man von dort den Osteingang erreicht, der heute am 4 Mai, öffnet. Aber ersten läuft es anders und zweitens als man denkt: unser Dicker nörgelt mal wieder... Wir sitzen gerade in Cody fest, da unsere Wasserpumpe extrem ungute Geräusche von sich gibt und beim Durchdrehen per Hand sehr arg verhakt. Also haben wir in Deutschland eine Neue bestellt und hoffen, dass Sie bald eintrifft. Da, wie's das Schicksal so will,
Bis demnächst...
Sonntag, 29. April 2012
USA 4x4
Wir haben ja strassentechnisch ja schon
vieles erlebt und waren auf die USA via Teer eingestellt. Aber weit
gefehlt. Was wir in den letzten Wochen hier erleben dürfen, erfreut
unser Camper-, Natur-, und Offroadherz. Camperherz, weil es hier für
uns Unmengen von wilden Schlafplätzen gibt, die wir mit Leichtigkeit
finden und die wirklich jedes Mal schön sind.
Das war ganz schön viel Aufregung für
eine sehr kurze Zeit. Heute schauen wir uns noch Moab an und machen
uns dann auf den Weg in den Norden.
Donnerstag, 26. April 2012
Mal von oben, mal von unten: Grand Canyon und Zion
Nach fast 5 Tagen auf den Highways kommen wir nun endlich nach Arizona und Utah, wo uns die beeindruckenden und vielfarbigen Canyons, Kliffs und Ebenen erwarten.
Die Vielfalt hat ihren Grund, wie wir
uns im Grand Canyon Besucherzentrum aufklären lassen: Die riesige
Fläche um Arizona, Utah und Colorado war vor vielen hundert
Millionen Jahren eine einzige Wüste. Dieses Meer aus Sand wurde
einige male mit einem Meer aus Wasser und dann wieder mit Urwäldern
bedeckt. Bei diesen Jahrmillionen dauernden Prozessen sind bindende
Sedimente im Sand Verbindungen eingegangen, die ihn unter hohem Druck
versteinerten. Im letzten und noch andauernden Abschnitt hat vor
allem Wasser die unterschiedlichen Schichten im großen und kleinen
Stil freigelegt, weg- oder ausgespült und lässt so für unsere
Augen die bizarrsten Landschaften entstehen.
Wir sind ganz gespannt was uns erwartet
und fiebern unserem ersten großen Highlight entgegen, dem Grand
Canyon:
Wir erreichen den National Park gegen Nachmittag und lassen uns auf dem Park eigenen Campingplatz nieder. Jetzt hält uns nichts mehr, wir wollen endlich den Blick von der Rim (Rand) in diese so oft gehörte Schlucht wagen. Wir erreichen den Rand bei eisigem Wind und sind schwer beeindruckt von dem was sich dort vor uns öffnet. Ein riesiger Riss, so scheint es, läuft hier von Ost nach West durch die Erde. Wir erkennen die unterschiedlichen Gesteinsschichten und lesen, das im Bett des Colorado River die älteste Schicht der Erde sichtbar ist, mit über einer Milliarde Jahren.
Leider ist der Wind eisig und das Licht für Fotos auch nicht so doll aber wir knipsen fröhlich drauf los. Wir spazieren gemütlich am Rand entlang bis die Sonne im Westen untergeht und fahren mit dem Shuttle Bus zurück zum Campingplatz. Am nächsten morgen sind wir sehr früh wach und fahren nach dem Packen mit dem Shuttle zum Ost- und zum Westende. Wir laufen jeweils einige Kilometer Richtung Mitte und der Canyon enthüllt uns seine unterschiedlichen Perspektiven. Leider ist es noch kälter geworden und wir frieren, obwohl wir uns schon wie die Zwiebeln eingepackt haben. Wir verlassen den Park am späten Nachmittag und schlagen unser Lager im angrenzenden National Forest auf.
Der Nächste Morgen bringt überraschenderweise 5cm Neuschnee und meine sich anbahnende Erkältung ist jetzt voll da. Wir bleiben noch etwas liegen und raffen uns schließlich auf um den nächsten Park zu besuchen...
Nach einer abwechslungsreichen Fahrt,
Proviant-Einkäufen und einer Übernachtung in Schnee bedeckten Dünen
treffen wir am Mittag des nächsten Tages im Zion National Park ein.
Die Einfahrt von Osten ist für uns wie
ein Rausch. Die Sandsteinschluchten mit Nadelbäumen in den
unterschiedlichsten Farben und Formen rauben uns den Atem. Nach einer
zwei Kilometer langen Tunneldurchfahrt kommen ihr ins eigentliche
Ziontal und stehen wieder mal mit offenen Mündern vorm Landy und
sind hin und weg von der Aussicht. Vor uns eine gigantische Schlucht
mit weißen und roten Felsen, die Schneeschmelze lässt Wasserfälle
von den steilen Klippen strömen und im Grund windet sich lässig ein
Fluss. Wir fahren die gewundene Zufahrtsstraße bis zur Talsohle und
kommen uns ganz klein vor zwischen den hohen, steilen Wänden.
Auch hier gibt es das Shuttle Bus
System, was wir erst für seltsam hielten aber immer mehr zu schätzen
lernen, da dadurch keine Automassen die Natur und das Naturerlebnis
trüben.
Am Nachmittag machen wir uns auf und erkunden den „hidden Canyon“. Eine abenteuerliche Wanderung durch einen 2-6m breiten Canyon verschönert uns die Zeit. Am Abend suchen wir uns außerhalb des Parks auf einer staatlichen Flächen, auf dem Kampieren erlaubt ist, einen Schlafplatz. Am kommenden Tag wollen wir zum „angle landing“ Punkt, da man von dort einen tollen Blick über und in den Canyon hat.
Der Aufstieg ist nicht ganz einfach und wir sind begeistert was man in Amerika so alles für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Der Aufstieg ist teilweise nur mit einfachen einseitigen Halteketten gesichert und ist auf dem immer mit Sand bedeckten Steinen nicht einfach. Wir reichen sicher unser Ziel und genießen die Aussicht. Dabei entdecken wir noch zwei Waghalsige Kletterer, die eine ca. 600m lange Route senkrecht mit eigener Sicherung im Sandstein bewältigen. Einfach Wahnsinn.
Wir verlassen den Zion und kommen aus
dem Staunen nicht mehr raus...aber dazu später mehr.
Dienstag, 24. April 2012
Die ersten Tage in den USA
Bis zu dem Moment, als der letzte
Beamte uns durchwinkte und uns viel Spaß in Texas wünschte,
warteten wir darauf, dass irgendwas Schlimmes passiert. Bei dieser
Grenze war selbst Claus nervös: Würden sie uns mit dem Dicken
überhaupt reinlassen? Bekommen wir irgendwelche Auflagen, oder
müssen Geld bezahlen, weil er so alt ist? Nehmen sie uns das Auto
auseinander um es auf Drogen zu untersuchen? ---- Aber nein, nichts
davon. Die Beamten waren bestimmt aber sehr nett, das einzige
Ärgernis war die riesige Schlange an Menschen, die wie wir in die
USA wollten. Aber dafür können die Amis nun wirklich nichts, oder?
Na und bis jetzt können wir sagen,
dass wir es hier sehr nett finden: die Texaner brachten uns mit ihrem
Akzent zum Schmunzeln und Zweifeln ob wir wirklich die gleiche
Sprache sprechen; die Straßen sehen hier wirklich wie im Fernsehen
aus: man kommt in ein Kaff mit 5 Häusern, durch das zweispurige
Straßen führen; überall gibt’s die kleinen süßen Holzhäuser
oder (noch amerikanischer): Wohnwagen XXXXL, die meisten in RV-Parks
untergebracht und als Wohnhäuser und nicht nur zum Urlaub-machen
gedacht.
Wir kommen in den Genuss von
State-Parks: kleinen Parks, die entweder etwas Kulturelles oder ein
schönes Stück Natur schützt. Man kann in ihnen für relativ
kleines Geld campen und das Angebot geniesen.
Und natürlich die National Forests:
Das sind Wälder, die dem Staat, gehören und die von jedem genutzt
und zu unserer Freude auch mit dem Auto befahren werden dürfen.
Selbstverständlich darf auch hier gecampt werden und das tun wir mit
größtem Vergnügen. Das Schöne ist: auch die Amis sind mit ihren
riesigen Wohnwagen leidenschaftliche Camper ABER: man sieht zwar ihre
Autospuren, aber keine weiteren Hinterlassenschaften in Form von
Müll. Wir sind ganz begeistert, wie sauber es überall ist, auch
wenn kein Ranger da ist, der aufpasst, dass man seinen Müll
mitnimmt.
Nach den ersten beiden Wochen waren wir echt begeistert:
nette Menschen, tolle und saubere Landschaften.
Dienstag, 17. April 2012
Von Mexiko Stadt nach Monterrey
Sonntag, 25. März 2012
Lauter nette Leute
Auf einer Straße, an der Golfküste, wir suchten schon seit einiger Zeit erfolglos nach einem geeigneten Schlafplatz, sahen wir plötzlich am Straßenrand eine Familie an ihrem Auto stehen und mit allem winken was sie hatten. Wir hielten an und erfuhren, dass sie einen Motorschaden hatten. Also abschleppen. Im Auto saßen Ana-Maria mit ihrem Bruder Irneo, ihrer Mutter Doña Socorro, zwei Kinder von Irneo, eine Nichte und ein Neffe. Ana-Maria war so froh, dass wir angehalten haben, dass sie uns sofort anbot bei ihr zu übernachten. Damit hatten wir das Schlafplatzproblem gelöst. Wir schleppten sie gefühlte 100km ab. Angekommen gab es ein deftiges Abendessen aus Tortillas, Bohnenmus und wir quatschten noch recht lange in dem gemütlichen kleinen Wohnzimmer. Natürlich bekamen Claus und ich das größte Bett, dagegen konnten wir uns nicht wehren, wir haben es ehrlich versucht.
Leider hat bei der Abschleppaktion die Kupplung bei unserem Dicken den Geist aufgegeben. Was Claus hier beschrieben hat.
Gefangen in dem Kaff, in dem Ana-Maria wohnte, schlug ihr Bruder Irneo vor, dass wir auf seine Ranch mitkommen könnten. Von dort aus sei es nicht so weit in die nächste größere Stadt, nach Acayuca, wo wir vielleicht Ersatzteile bekommen könnten. Und bei ihm könnten wir bleiben, bis das Auto fertig ist. So fuhren wir am nächsten morgen, nach einem deftigen Frühstück aus Tortillas, Rührei und Bohnenmus, mit der ganzen Bande, bis auf Ana, die arbeiten musste, weitere 100 km bis nach Acayucan. 4 Erwachse, 2 Jugendlich und 2 Kinder, alle im Landy...
Einen Tag später waren wir in Chachalacas am Strand, waren mit Mausefallen ausgerüstet und dann war auch das Problem erledigt. In Chachalacas schauten wir uns die schönen Dünen an und genossen 4 Tagen Ruhe mit Blick aufs Meer.
Vom Meer ging es in die Berge nach Jalcamulco, wo wir Klettern wollten. Die ganze Wand (über 40 Routen) hat Soda geschraubt, ein unglaublich netter, etwas verrückter, liebenswerte Zeitgenosse, der total naturverbunden lebt und sich eine abgefahrene Hütte im Felsen gebaut hat, wo er jeden Tag wohnt. In Jalcamulco lernten wir wiederum Kletterer kennen, die uns ein weiteres kleines Klettergebiet in Rio Blanco empfehlen. Wir wollten nicht so viele Kilometee fahren, da unsere Kupplung ja nicht funktionierte, außerdem sollte ich in einigen Tagen für eine Woche nach Deutschland fliegen.
In Rio Blanco fühlten wir uns sehr wohl. Das Örtchen war schön klein und wir fühlten uns sehr bald wie zu Hause. Dazu trugen auch unsere „Nachbarn“ bei, die uns aus dem Fernsehen kannten und besonders nett waren, aber auch die jugendlichen Kletterer und die Jugendabteilung des Roten Kreuzes von Mendoza, die wir dort kennenlernten. Es war eine tolle Zeit und am 06 März war es dann so weit: Die erste Trennung seit über 1,5 Jahren: Ich bin für eine Wochen nach Deutschland geflogen, um endlich meinen kleinen Neffen kennenzulernen und bei seiner Taufe teil zu nehmen.
Samstag, 24. März 2012
Erdbeben Mexiko
Um alle netten Leutz, die sich Sorgen gemacht haben zu beruhigen: Wir haben vom Erdbeben nichts mitbekommen, uns geht es gut. Wir sind bei Monterrey beim Klettern und in den nächsten Tagen lassen wir mehr von uns hören. Einen technischen Bericht zu den vergangenen 3 Wochen gibt es hier.
Liebe Grüße
Agnes & Claus
Liebe Grüße
Agnes & Claus
Dienstag, 28. Februar 2012
Palenque, Balamku, Becán, Kabah, Xlapak und Labná
Palenque
In Tikal trafen wir ein sehr nettes Pärchen aus den USA, das uns auf die Einreise nach Mexiko vorbereitet hatte. Sie hatten wohl keine guten Erfahrungen an der Grenze gemacht und waren ziemlich genervt von den mexikanischen Beamten. Wahrscheinlich lag es daran, dass wir vorgewarnt waren und daran, dass Sonntag war, denn es war schön ruhig und wir hatten mal wieder eine nette, problemlose Einreise in das leider vorletzte Land auf unserer Reise.
Wie auch schon in Tikal, so gab es auch in Palenque laute, energiensuchende Hippies, die die Stätte belagerten. Aber wir ließen uns nur peripher von den Hippies und ihren „awesome!“-Rufen stören und genossen zunächst das Museum der Ruinenstadt. Dort konnten wir mal wieder viele in Stuck gearbeitete, teilweise immer noch bunte Inschriften bewundern, sowie die nachgebaute Grabkammer des Herrschers Pakal. Auch an diesem IMITAT stand ein Hippie, der die Energien des IMITATS in sich aufsaugte. Ich wollte ihm schon sagen, dass das nur die Klimaanlage sei, aber Claus meinte, ich solle ihm doch nicht die Illusion rauben. Für die einen ist es der Geist eines Maya-Herrschers, für die anderen eben nur der Lufthauch der Klimaanlage.
Nach diesen Erfahrungen machten wir uns auf den Weg in die Ruinenstätte. Die Stadt hatte ihre Blütezeit, wie die meisten Maya-Städte zwischen 600 und 740 nach Christus. Der wichtigste und bauaktivste Herrscher war “Pakal“, oder „Sonnen-Schild“, der erstaunliche 80 Jahre alt wurde. Sein Grab konnte bis vor ein paar Jahren im Tempel der Inschriften, besichtigt werden, das tief in die Pyramide gebaut war. Da die vielen Touristen der Struktur des Gebäudes nicht gut tat, wurde die Grabkammer geschlossen und ein IMITAT im Museum erbaut. Neben der Pyramide fand man in einer kleineren Pyramide die Überreste einer Frau, von der vermutet wird, dass sie die Frau oder Mutter von Pakal gewesen sein könnte. Ihre Überreste sowie das Innere ihres Sarkophags waren rot gefärbt.
Die Pyramiden der Kreuzgruppe wurden vermutlich vom Sohn von Pakal erbaut. Sie beziehen ihren Namen daher, dass auf den Altären, die auf ihrer oberste Plattform erbaut wurden, Abbildungen von Personen zu sehen sind, die um etwas gruppiert sind, das an ein Kreuz erinnert.
Nach etwa 4 Stunden Besichtigung waren wir dann auch gesättigt und kehrten zu unserem Schlafplatz zurück : einem Stück Rasen an einem Eco-Hotel, wo wir campen durften. In den zwei Nächten, die wir dort verbracht haben haben wir bis zum Schluss nicht rausgefunden für was das „Eco“ eigentlich steht....
Nachdem wir also die Nase voll hatten von Energiesuchenden Hippies (die gab es übrigens auch schon in Tikal zu genüge), zog es uns wieder ein wenig weiter weg vom Massentourismus. Wir wurden fündig in den kleinen Stätten östlich von Campeche auf der Halbinsel Yucatan.
Der Höhepunkt der Stätte ist ein Stuck-Fresko, das viele Darstellungen von Jaguaren und Kröten aufweist. Diesen Amphibien, die sich sowohl zu Wasser als auch zu Lande wohl fühlen, wurde zugesprochen, dass sie sich dementsprechend zwischen dieser und der spirituellen Welt bewegen könnten. Das Fresko ist zwischen 550 und 600 v.Ch. entstanden und die Tatsache, dass es noch so gut erhalten ist, wird damit erklärt, dass es einen Palast zierte, der nach 30-40 Jahren überbaut wurde, was bei den Maya bekanntlich oft vorkam. Der Raum zwischen dem Fresko und der Wand des neuen Gebäudes wurde dann mit einem Gemisch aus Steinen und Keramikresten aufgefüllt. Die Interpretation des Fresko geht lediglich so weit, dass der untere Teil des Kunstwerks die Unterwelt darstellt, der mittlere Teil die irdische Welt und die sakrale Welt wird von der Figur der Gottheit Kinich Ahau dargestellt.
Nach Balamku besuchten wir die Stätte Becán, die ausnahmsweise keine rein zeremonielle oder Wohn-Stätte war, sondern eine Festung. Sie war von einem Graben und einer Mauer umgeben und beinhaltet pyramidenartige Gebäude mit vielen Zimmern. Die Stadt wurde bereits um 600v.Ch. Bewohnt, hatte allerdings ihre Blütezeit erst zwischen 600-1000 n.Ch., bewohnt wurde sie sogar bis ins Jahr 1450 n.Ch. Die Bauten sind alle sehr wuchtig und erinnern, wenn auch nur ein wenig, an unsere europäischen Burgen. Auch hier findet sich eine Tempelpyramide, ein runder Altar und natürlich auch ein Ballspielplatz.
In Tikal trafen wir ein sehr nettes Pärchen aus den USA, das uns auf die Einreise nach Mexiko vorbereitet hatte. Sie hatten wohl keine guten Erfahrungen an der Grenze gemacht und waren ziemlich genervt von den mexikanischen Beamten. Wahrscheinlich lag es daran, dass wir vorgewarnt waren und daran, dass Sonntag war, denn es war schön ruhig und wir hatten mal wieder eine nette, problemlose Einreise in das leider vorletzte Land auf unserer Reise.
Im Palast von Palenque bewunderten wir die vielen verwinkelten Gänge und Zimmer, an deren Wänden teilweise immer noch Farbe oder Stuck-Verzierungen zu sehen waren. Der Turm, von dem vermutet wird, dass er zur Beobachtung von Sternen eingesetzt wurde, war eingestürzt und wurde 1955 wieder aufgebaut. Im Hof der Gefangenen, bewunderten wir die Hieroglyphentreppe und die Darstellungen von Gefangenen, von denen vermutet wird, dass es Herrscher sind, die gefangengenommen und nach Palenque verschleppt worden waren. Ferner gab es natürlich auch in Palenque einen der geheimnisvollen Ballspielplätze, allerdings war er, verglichen mit den großen Bauten der Stätte, winzig klein.
Balamku
Zunächst besuchten wir die Stätte Balamku, deren Name sich zusammenstellt aus „Balam“=Jaguar und „kú“=Tempel. Sie wurde sehr lange bewohnt, von 600 vor bis 1000 nach Christus. Hier begegneten uns zum ersten Mal runde Formen (Säulen, „runde Ecken“), die allerdings für die Gegend um Xpujil (nächste größere Stadt) typisch sind.
Becán
Kabah, Xlapak, Labná
Zu guter Letzt beschlossen wir noch drei Stätten zu besuchen auf der sogenannten Puuc-Route. Auf dieser Route sind viele Stätten der Puuc-Maya zu besichtigen. Die drei Stätten haben vieles gemeinsam: sie sind alle mit größeren und kleineren Säulen verziert und sind alle voller Darstellungen der Gottheit Chuc. Da es in Yucatan sehr heiß ist, ist Wasser ein kostbares gut. So verehrten die Puuc-Maya den Regengott oder die Himmelsschlange Chuc. Doch sie verließen sich nicht nur darauf, dass ihnen Chuc hilft. Auch bauten sie in den Boden Zisternen, die in der Regenzeit Wasser sammelten um die dort lebende Bevölkerung in der Trockenzeit mit Wasser versorgen zu können. In der Umgebung dieser drei Stätten, finden sich wohl Unmengen solcher Zisternen.
Nach dem Besuch der letzten Stätte Labná hatten wir dann auch genug von Ruinen, so schön ruhig sie auch gewesen sein mochten. Der Weg sollte uns zunächst an die Golfküste von Mexiko führen und danach ins Landesinnere, damit wir endlich mal zum Klettern kämen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt;)
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